Steinmeyer-Orgel II/P
Unsere Orgel von 1948 ist die erste Orgel, die nach dem 2. Weltkrieg in Nürnberg neu gebaut wurde. Die Orgelbaufirma Steinmeyer aus Oettingen verwirklichte sie als opus 1764 mit 12 bzw. 13 klingenden Stimmen, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Spiel- und Registertraktur sind elektro-pneumatisch, das zweite Manual schwellbar.
Die Disposition im Einzelnen
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Hauptwerk Rohrflöte 8‘ Prinzipal 4‘ Mixtur IV 2 2/3‘ Schwiegel 2‘ |
Schwellwerk Gedackt 8‘ Salizional 8‘ (Schwebung) Nachthorn 4‘ Quinte 2 2/3‘ Prinzipal 2‘ Cymbel 1/2‘ Tremulant |
Pedal Subbaß 16‘ Choralbaß 4‘ |
Spielhilfen
Koppeln II-I, I-P, II-P
Elektrischer Lamellen-Schweller für 2. Manual
Schwierigkeiten hat die Orgel durch die Position zwischen mehreren dünnen Außenwänden mit der Stabilität der Stimmung, zumal der Wind aus dem Turm gezogen wird, der im Winter kalt durch die warmen Pfeifen geblasen wird. Dennoch ist sie gerade durch ihre geschichtliche Bedeutung ein erhaltenswertes Instrument, das in unserer Kirche nicht nur in Gottesdiensten, sondern auch in Konzerten zum Einsatz kommt.
