Präpis und Konfis

Konfirmation heißt Bestärkung
Konfirmandinnen und Konfirmanden befinden sich in einem wichtigen Lebensabschnitt: sie sind keine Kinder mehr und beginnen ihren eigenen Weg zu finden. Haupt- und ehrenamtliche Gemeindeglieder, welche die Konfirmandenarbeit verantworten, begleiten Jugendliche in dieser spannenden Lebensphase. Dazu gehören auch Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Orientierung und nach dem eigenem Glauben. Denn auch in Sachen Vertrauen auf Gott und Gemeinschaft in der Kirche müssen Jugendliche ihren eigenen Weg finden und selbst entscheiden, wie sie Glauben leben und sich am Gemeindeleben beteiligen wollen. In der Konfirmandenarbeit ist Zeit genug sich damit auseinander zusetzen und ein bisschen Kirchen- und Gemeindeluft zu schnuppern.
Im Mittelpunkt der Konfirmation und auch schon auf dem Weg dahin steht Bestärkung.

Ja zu sich selbst:
Jugendliche erfahren, dass Gott in der Taufe Ja zu ihnen gesagt hat und werden daran erinnert, dass sie in seinen Augen wertvolle und geliebte Menschen sind. Das kann helfen, den Weg zu sich selbst zu finden und sich gerade in diesem Alter selbst zu bejahen.

Ja zum Glauben:
Zum Erwachsenenwerden gehört selbst Verantwortung zu übernehmen. Die gemeinsame Vorbereitung auf die Konfirmation kann helfen, einen selbstverantworteten Glauben anzubahnen. Die Entscheidung, die Eltern und Paten bei der Taufe gefällt haben, kann nun aus eigenem Willen bestätigt werden.

Ja zur Gemeinschaft:
Die Jugendlichen erleben die Gemeinschaft der Kirche vor allem in ihrer Gruppe. Sie werden aber auch ermuntert, am Leben der Gemeinde teilzunehmen. Denn Glauben will zwischen Alt und Jung geteilt und mitgeteilt werden.
Wichtiges aus dem Konfirmationsgottesdienst
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht die Konfirmationsfrage an die Jugendlichen. Sie lautet: “Wollt Ihr unter Jesus Christus, eurem Herrn, leben, im Glauben an ihn wachsen und als evangelische Christen in seiner Gemeinde bleiben, so sprecht: Ja, mit Gottes Hilfe.“ Zugleich erhält jeder Konfirmand/jede Konfirmandin unter Handauflegung den Segen Gottes:
“Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist gebe dir seine Gnade: Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten, dass du bewahrt werdest im Glauben zum ewigen Leben. Friede sei mit dir.”

Ein paar organisatorische Informationen
Die Anmeldung erfolgt meist im Juni im Pfarramt unserer Gemeinde. Der Konfi-Kurs beginnt dann im September mit dem Beginn des neuen Schuljahres. Normalerweise sind die Jugendlichen etwa 14 Jahre alt, wenn sie konfirmiert werden. Da in unserer Gemeinde der Unterricht über 2 Jahre stattfindet, sind die Jugendlichen zur Anmeldung ca. 12 Jahre alt. Voraussetzung für die Konfirmation ist die Taufe. Jugendliche, die nicht getauft sind, können am Unterricht teilnehmen und werden dann im Laufe der Konfirmandenzeit oder bei der Konfirmation selbst getauft.

Die Konfirmandenarbeit verläuft in unserer Gemeinde in “Präparanden - und Konfirmandenblöcken”. In der Regel treffen sich Präparanden sowie Konfirmanden einmal im Monat an einem Freitagnachmittag von 15.30 Uhr - 18.30 Uhr. Am Abend ist dann unser Jugendcafé Holy Ghost für die Jugendlichen offen. In unserer Konfirmandenarbeit legen wir Wert darauf, dass Jugendliche Erfahrungen mit Glauben, Bibel und christlicher Tradition machen und ihre eigene Lebenswelt zur Sprache bringen können. Der Blockunterricht erlaubt viele kreative Einheiten, sowie viel Zeit und Raum für Diskussion und Spiritualität. Zwei Wochenendfreizeit dürfen natürlich auch nicht fehlen.